Skalierbares Zentrales Messverfahren (SZM)
Wie funktioniert das SZM?
Das Skalierbare Zentrale Messverfahren SZM zur Ermittlung der Online-Nutzung ist ein spezielles Verfahren, das dahingehend optimiert worden ist, zu möglichst geringen Kosten statistische Kenngrößen zur Vermarktung von Online-Angeboten zu liefern.
Das Ziel sind vergleichbare Werte für alle angeschlossenen Internetangebote als planungsrelevante Größen zur Orientierung der Agenturen bei der Buchung von Werbung im Medium Online (Werbewährung).
Das SZM erzeugt von der Basis aufwärts aggregierte Daten. Dadurch wird das Datenvolumen, das für sogenannte Log File Analysen gespeichert werden muss, stark reduziert. Für sehr große ebenso wie für kleine Online-Angebote werden pro Zeiteinheit nur ein Datensatz mit den relevanten Kennwerten erzeugt.
Das SZM-System besteht aus einer Reihe von Elementen:

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Websites der INFOnline-Kunden
Zur Teilnahme am Verfahren muss jede HTML-Seite eines Angebotes mit dem korrekten SZM-Tag versehen werden. Der pixelaufrufende Tag, welcher von den Boxen erkannt und gezählt wird, hat die Struktur "http://<angebot>.ivwbox.de/cgi-bin/ivw/<type>/<sk>;<var>?<options>". Dieser Tag wird in die HTML-Seiten der einzelnen Angebote implementiert und bewirkt folgendes:
Ruft ein Internetuser die Website in seinem Internetbrowser auf, wird ein Pixelabruf auf der im Tag bezeichneten SZM-Box (angebot.ivwbox.de) ausgelöst. Dieser Pixelabruf bildet die Basis des Zählverfahrens.
SZM-Boxen
In den Boxen werden die Pixelabrufe, welche durch den Aufruf eines mit dem SZM-Tag versehenen Angebotes ausgelöst werden, beantwortet und weiterverarbeitet. Die Aufrufe werden gezählt und die Anzahl der PageImpressions und Visits werden gespeichert.
Collector
Der Collector hat die Aufgabe, alle an das System angeschlossenen SZM-Boxen in definierten Zeitintervallen zu kontaktieren und die gesammelten Daten abzurufen (z. Zt. werden die Daten alle zehn Minuten von den SZM-Boxen abgerufen). Wenn die Datenübertragung von der Box zum Collector abgeschlossen ist, werden die nicht mehr benötigten Daten auf der SZM-Box verworfen. Der Collector kumuliert die Daten zu definierten Zeitintervallen (zur Zeit Stunden und Tage) und stellt sie den nachfolgenden Systemkomponenten zur Verfügung.
Backup-Collector
Der Backup-Collector hat die Aufgabe, die gesammelten Daten vom Collector in definierten Zeitintervallen abzurufen. Dies dient zur Entlastung des Collectors und zur Sicherung der auf dem Collector vorhandenen Daten. Sollte es zu einem Totalausfall des Collectors kommen, kann der Backup-Collector die Aufgabe des Collectors übernehmen. Der Backup-Collector stellt die Daten den nachfolgenden Systemkomponenten zur Verfügung.
Datawarehouse
Im Datawarehouse der INFOnline werden die Daten für den Kunden aufbereitet und über ein Interface zur Verfügung gestellt. Der Kunde kann zeitnah die Entwicklung der Kenngrößen seines Angebotes über das Interface verfolgen.
Kunde der INFOnline
Kunden der INFOnline können über ein Interface direkt auf Ihre Daten zugreifen. Dies gilt für Stammdaten und ihre Angebotsdaten. Änderungen können so schnell durchgeführt werden.
Monitoring
Im Monitoring werden die IVW-Boxen und die Kollektoren überwacht. Fallen Systemkomponenten aus, wird ein entsprechendes Prozedere angestoßen. Weiterführende Informationen zum Monitoring finden Sie hier: Monitoring
Administration
Collector und SZM-Boxen werden über das Internet administriert. Das Aufspielen von Softwareupdates und die Beseitigung von Störungen auf den Boxen bzw. auf den Collectoren wird von hier aus durchgeführt.
Alle genannten Komponenten sind im System optimal aufeinander abgestimmt, so das eine korrekte Zählung sichergestellt werden kann.
Entwickelt wurde das SZM-Verfahren der INFOnline GmbH und der Firma spring GmbH & Co. KG. Das Verfahren löste die bis zu diesem Zeitpunkt gängige Logfileanalyse ab und stellte dem Markt ein neues, leicht zu handhabendes Instrument für die Kontrolle zur Verfügung.



